Der (Un)Sinn des Lebens

Ihr bekanntes Unglück ist vielen lieber als das unbekannte Glück. Wären nicht ein paar Prozent unserer Lebenszeit angesagt, um nachzudenken und zu fühlen, worum es uns wirklich geht? Auf privater wie auch organisatorischer Ebene?

Auf die Frage "Was ist der Sinn des Lebens?" erntet man meist verblüfftes Schweigen oder bizarre Antworten. Ganz fraglos ist dies doch die Fragen aller Fragen!

  • Warum nehmen wir uns keine Zeit, um die Antwort zu finden?
  • Wieso lassen wir es geschehen, dass uns Zufälle und oberflächliche Nebensächlichkeiten so ablenken dürfen, dass wir im Sturm des Lebens hin und her schlingern wie ein Boot im Sturm?
  • Warum lassen wir uns von all dem digitalen Schrott gefangen nehmen?
  • Wieso kann uns der E-Mail-Wahnsinn so viel Zeit wegnehmen?
  • Was treibt uns dazu, die Illusion von virtuellen Beziehungen ernst zu nehmen?

Wäre es nicht angesagt, wenigstens ein paar Prozent unserer Lebenszeit in Ruhe und im Austausch mit anderen  nachzudenken und zu fühlen, worum es uns wirklich geht? Diese Aussage gilt auf privater ebenso wie auf organisatorischer Ebene:

Auch Teams und Unternehmen müssen sich in einer unruhigen Welt richtig positionieren, um zu überleben, Bedrohungen abzuwehren, innovativ und damit zukunftssicher zu bleiben.

Als Wirtschaftspsychologe und Personalberater arbeite ich im Schicksals-Management, ich glaube  daher an ein Leben vor dem Tod. Jemanden abzustoppen und aufmerksam zu machen, dass der eigene Lebensweg im Wesentlichen selbst gestaltet werden kann, gibt meinem Tun den Sinn. Daher habe ich auch vor Kurzem mein neues Buch "Mein Kompass für stürmische Zeiten" herausgebracht. 

Wenn wir in unserer Branche andere begleiten, beispielsweise die Position zu ändern, den aktuellen Posten zu verlassen und eine bessere Stelle anzunehmen, dann schafft der Schritt ein neues und - hoffentlich - befriedigenderes Leben. Wir mögen es, den unzufrieden Suchenden Sicherheit zu vermitteln, dass das Drehen am eigenen Lebens-Steuerrad erlaubt, Sinn stiftend und beglückend sein kann. Ja, wir sind Schicksals-Navigatoren.

Ihr bekanntes Unglück ist vielen lieber als das unbekannte Glück!

Wir alle werden jedoch unser Leben früher oder später verlieren, daher ist keine Zeit zu verlieren: "Risk your life!" Die Arbeit daran, den richtigen Platz in der Welt zu finden - beruflich wie privat - erfordert Mut, aber bietet einzig die Möglichkeit, den eigenen Lebens-Sinn zu entdecken.

Othmar Hill, Gründer und CEO von HILL International.

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